Unsere Geschichte

Die Lundener Apotheke nach dem 1. Weltkrieg
Die Lundener Apotheke nach dem 1. Weltkrieg
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gehörte das Herzogtum Schleswig-Holstein zum Königreich Dänemark und die Erteilung eines Privilegs für eine Apothekeneröffnung musste beim dänischen König beantragt werden. Nicht immer wurde diesem Antrag stattgegeben. So hatten schon Anfang des 19. Jahrhunderts verschiedene Kandidaten der Pharmazie ein Gesuch beim dänischen König eingereicht, wurden aber jedes Mal mit der Begründung zurückgewiesen, dass ja in den Städten Heide, Friedrichstadt und Tönning Apotheken vorhanden wären, die eine ausreichende Arzneiversorgung gewährleisteten.
Schließlich hatte der Apotheker Lorenz Nikolai Clausen aus Sonderburg Erfolg und erhielt 1843 vom König Christian VIII. ein "Privileg zur Anlegung einer Apotheke im Flecken Lunden". Für ein solches Privileg musste er eine Gebühr von 3200 Reichstalern (heute umgerechnet ca. 120.000,00 DM) bezahlen.
1844 Johann Heinrich Arnold
1854 Paul Christian Arnold
1896 Franz August Paysan
1902 Ernst Oeser
1938 Werner Oeser
1945 Pilgram
1948 Adolf Hinrichs
1952 Kjestina Carstensen
1981 Heiko Jensen
2010 Dr. Carl Gerhard Spilcke-Liss
 
Die Lundener Apotheke um 1950
Die Lundener Apotheke um 1950

aus unserem Apotheken-Archiv
(zur Ansicht bitte klicken):
Privileg zur Gründung 1843
Itzehoer Wochenblatt v. 12.03.1843
Privileg zum Eigentümerwechsel 1844
Lundener Zeitung v. 04.12.1895

Die alte Biedermeiereinrichtung der Apotheke in Lunden
Die alte Biedermeiereinrichtung mit ihren feinen Intarsienarbeiten aus Mahagoni kann noch heute im Schleswig-Holsteinischen Freilichtmuseum in Kiel Molfsee besichtigt werden.

 
 
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